Der Spaß an der Angst – Bundeszentrale für politische Bildung

Meine Freundin liebt Thriller, besonders die düsteren aus Skandinavien. Ich hingegen muss wegschalten, wenn es zu gruselig wird. Immer schon. Ich erinnere mich noch gut an die Fledermäuse in dem uralten Draculafilm mit Bela Lugosi, die offensichtlich puppenartig an Fäden hingen, ich aber kaum hinsehen konnte und immer ein Kissen parat hatte, um es mir minutenlang vor die Augen zu halten. Oder Stephen Kings „Carrie – des Satans jüngste Tochter“, den ich mit 14 Jahren geschaut habe und ich monatelang Alpträume davon hatte. „Shining“ war auch so ein Ding. Ich kann mir jederzeit Jack Nicholsons gruseliges Gesicht visualisieren, wie er vor der Tür steht. Ich kann zu viel Spannung nicht gut aushalten. Die Lebensgeschichten meiner Klient:innen hingegen schon, obwohl sie häufig viel gruseliger sind, als dass Filme dies abbilden könnten.

Hätte ich mich vielleicht mal besser abgehärtet. Denn der folgende Artikel von Mathias Clasen für die Bundeszentrale für politische Bildung zeigt auf, dass das Erleben und die Bewältigung von Angst in einer sicheren, kontrollierten Umgebung Kinder dazu befähigt, robuste Strategien zur Emotionsregulation und größere affektive Flexibilität und damit Resilienz entwickeln zu können. Klick!

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/angst-2025/571759/der-spass-an-der-angst/?fbclid=IwY2xjawPS9N9leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZA80MDk5NjI2MjMwODU2MDkAAR4oxZRAN_xN22M7Z2xVAiqQTWp8yo3DevAie_RBlxkuugh4Hp2xB5kMvRxmCg_aem_PNYF5a2qoVK66cwbFwxg7A