Huch! So etwas habe ich noch nie gesehen. Den Rasen rammelnde Männer, Frauen, die ihre Röcke hochreißen, um mit ihren Vulven die Götter zu erschrecken, damit es nicht mehr regnet. Frauen, die ihre Brüste auf dem Friedhof reiben, um ihre früh verstorbenen Männer zu spüren. Dazwischen riesige Videoleinwände, baltische Musik, jammernde Gesänge und bizarre Fruchtbarkeitsrituale. Die Handys waren verschlossen in magnetisch gesicherten Umhängetaschen. Vier Stunden lang boten die zahlreichen Künstler ihre Performances dar und es war ein beeindruckendes Spektakel. Marina Abramoviç selbst beschreibt es als ihr persönlichstes Werk. Ich weiß tatsächlich noch nicht, wie es weiter wirkt in mir. So etwas habe ich noch nie gesehen :-).
Hier zwei, eher weniger überzeugte Rezensionen dazu, die ich nicht ganz teile. Da bin ich noch unschlüssig. Klick!
