Dieses Interview von Katharina Menne mit Prof. Dr. Eva Asselmann, die an der Health and Medical University in Potsdam zu Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention lehrt, ist gerade in der Spektrum erschienen. Frau Asselmann zeigt anhand der Big Five (Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und emotionale Stabilität) auf, wie Veränderung auch im höheren Alter möglich ist und wo auf die Grenze zwischen persönlicher Weiterentwicklung und problematischer Selbstoptimierung geachtet werden sollte. Klick!
https://www.spektrum.de/news/persoenlichkeit-wir-koennen-uns-aktiv-veraendern-ein-leben-lang/2051703
Ich finde das Interview interessant, weil der Transfer ins Coaching häufig die Frage aufwirft, wofür Veränderung gut wäre, um bspw. problematische Verhaltensweisen oder soziale Ängste zu mindern, die im Job hinderlich sind. Sich mehr zuzutrauen, alte Denkschemata verlassen zu können und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu erlangen ist positiv. Gleichzeitig ist es gesellschaftlich bedeutsam, wohin Menschen sich entwickeln, wenn die Erwartungen oder die Blicke anderer dazu führen, sich so zu optimieren, dass man in eine Schablone passt. Oder dass die Selbstoptimierung den Blick auf das soziale Gefüge vernebelt.
